Freitag, 5. August 2011

Die erste Mannschaft des FC Luzerner Polizei realisiert den Aufstieg in die Gruppe B

Anlässlich der 60. Polizeifussball-Schweizermeisterschaft in Genf vermochte die erste Mannschaft des FC Luzerner Polizei zu überzeugen. Mit viel Engagement und Wille bewerkstelligte man einen hart umkämpften Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse.

Patrick Joray

Bereits im Vorfeld der diesjährigen Polizeifussball-Schweizermeisterschaft in Genf war klar, dass die Erwartungen an die erste Mannschaft des FC Luzerner Polizei hoch waren. Dies nicht nur auf Grund der Fusion der beiden Korps der Stadt- und Kantonspolizei in die Luzerner Polizei und der somit grösseren Auswahl an geeigneten und gewillten Spielern, sondern auch auf Grund einer guten Konstellation zwischen jungen Wilden und den etwas reiferen und routinierten Spielern.

So reiste man frühmorgens mit Bussen nach Genf. Die Stimmung bei der Anfahrt war entspannt und unbeschwert. Kaum in Genf angekommen, konnten wir in unserem Hotel das Mittagessen geniessen. Wie es sich für Sportler gehört, servierte man uns es den obligatorischen Teller Pasta mit Salat. Somit war man für einen sportlich intensiven Nachmittag entsprechend gerüstet.

Bereits jetzt verspürte man die Vorfreude auf die kommenden Spiele. Man begab sich unmittelbar nach dem Essen in das Genfer Stadtgebiet Carouge, wo alle unsere Spiele stattfanden. In den Katakomben eines Leichtathletikstadions bereiteten wir uns auf unser erstes Spiel gegen die Kapo Solothurn 1 vor. Das ganze Team war nun voll und ganz auf das anstehende Startspiel fokussiert. Nach einer kurzen Teamsitzung mit klaren Anweisungen und dem anschliessenden Einwärmen, begab sich die Mannschaft auf das Spielfeld. Spätestens jetzt war jedem Spieler klar, sei es auf dem Spielfeld oder auf der Ersatzbank, dass nur noch die Leistung zählt.

Der FC Luzerner Polizei startete schwungvoll in die Partie gegen die Solothurner. Bereits nach wenigen Minuten kam man zu einer Grosschance. Der Ball ging jedoch knapp am Tor vorbei. Dieser Angriff gab Mut und man war sich bewusst, um das schwierige Startspiel positiv zu gestalten, musste man genau dort weitermachen. So dauerte es nur gerade zehn Minuten, bis die Mannschaft aus Luzern mit einem beherzten Angriff in Führung gehen konnte. Zu jenem Zeitpunkt war die Führung mehr als verdient und die Spieler wurden vom Trainer angewiesen, weiterhin kompakt und hartnäckig den Gegner unter Druck zu setzen. Noch vor der Halbzeitpause konnte man die Führung um ein weiteres Tor ausbauen. Die gegnerische Mannschaft war zu diesem Zeitpunkt noch zu keiner Reaktion fähig und so ging man mit einer soliden Leistung in den wohlverdienten Pausentee. Doch bereits in der Pause wurde klar, dass zwei angeschlagene Spieler im Mittelfeld verletzungsbedingt ausfallen würden. Es gelang den Spielern auf dem Feld in Halbzeit zwei nun nicht mehr so einfach, den Gegner unter Druck zu setzten. Dies lag jedoch vor allem an den Solothurnern, welche selbstbewusst und kampfbereit ins Spiel zurückkehren wollten. Es gestaltete sich ein fairer Schlagabtausch, in dem jedoch noch immer die Luzerner leichte Überhand hatte. Trotzdem gelang den Solothurnern kurz vor Schluss noch der Anschlusstreffer. Dieser Treffer war jedoch nur noch Resultatkosmetik. Dementsprechend gewann man das erste von drei Gruppenspielen in der Klasse C verdient mit 2:1 und tankte damit viel Selbstvertrauen für die beiden nächsten Spiele.

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