Jahresbericht FC Luzerner Polizei, 1. Mannschaft / Saison 2016
Nach gerade einmal drei Spielen hatte man 34 Tore erzielt - was für ein Auftakt in die Saison 2016. Wenn man beachtet, dass man in diesen drei Spielen lediglich fünf Tore kassiert hat, schmälert dies die erbrachte Leistung der Spieler keineswegs - im Gegenteil.
Es folgten weitere drei ansehnliche und spannende Spiele, welche abgesehen vom Spiel gegen den FC Gampi, erfolgreich gestaltet werden konnten. Die auf Grund der Witterung auf den 08.09.2016 verschobene zentralschweizer Meisterschaft im Polizeifussball konnte man jedoch weniger erfolgreich absolvieren. Man platzierte sich nach grossem Kampf im Mittelfeld. Während man das erste Spiel nach der zentralschweizer Meisterschaft knapp verloren hatte, gewann man das letzte und "entscheidende" Spiel mit 1:8 gegen eine sich mit aller Kraft wehrenden und förmlich um Luft ringenden Fusion der Kantone NW und UR. Glanzpunkte in dieser Partie setzten nebenbei bemerkt Multitalent und Zauberfuss Studer Pascal sowie Kerber Philippe, welcher mit seiner sichtlichen Präsenz und Torgefährlichkeit den Gegner in Angst und Schrecken versetzte.
Im Allgemeinen ist nach dieser etwas zähflüssigen Saison festzuhalten, dass die Moral und Motivation mancher (zahlreicher) Spieler zu wünschen übrig lässt. Beinahe bei jedem Spiel mussten bis kurz vor Matchbeginn noch Spieler gesucht und aufgeboten werden. Zudem kam es zu mehreren nicht entschuldigten Fernbleiben sowie kurzfristigen Absagen. Dabei ist zu erwähnen, dass an dieser Stelle nicht die dienstlichen (polizeilichen) und unvorhergesehenen, dringenden Termine gemeint sind.
In eigener Sache...
Früher, während meiner Jugendzeit etwa, war es ein Privileg, in einem Sport- und/oder Freizeitverein ein Amt, z.B. Präsident, Trainer etc. inne zu haben. Mit der Moderne wurde es länger wie schwieriger, geeignete Personen für solche freiwilligen Ämter zu finden. Nichtsdestotrotz funktioniert der FC Lupol nun seit der Fusion von Kapo und Stapo tadellos und einwandfrei. Aus meiner Sicht werden die besetzten Ämter gewissenhaft und seriös ausgeführt. Wie bereits erwähnt, "könnten" wir uns über diesen Umstand glücklich schätzen. Was mich jedoch nachdenklich stimmt ist der Umstand, dass es länger denn je schwieriger wird, Spieler für Trainings und Spiele zu motivieren. Oft ist man zu träge und zu undiszipliniert, den Trainings oder den Spielen beizuwohnen - man ist ja nicht verpflichtet...
Kein Verein kann so überleben. Er lebt u.a. von Leadern und motivierten Vereinsangehörigen, welche die etwas weniger motivierten Kollegen mitreissen und ihnen aufzeigen, dass man halt manchmal für das Ganze die eigenen Bedürfnisse zurückstecken darf, auch wenn man gerade nicht die Lust dazu hat. Zudem ist es gestattet, die Spiele und Trainings des FC Lupol in der Hierarchiestufe hochzuhieven - nicht ALLES ist wichtiger als die Spiele und Trainings des FC Lupol. Schliesslich steht auch bei Spielen der 1. Mannschaft nicht immer die Leistung und das Resultat im Vordergrund. Man trifft sich und lernt sich kennen; dies Abteilungsübergreifend. Junge bzw. neu bei der Polizei arbeitende Spieler können früh Kontakte knüpfen und erhalten teilweise andere und ausserberufliche Sichtweisen auf Kollegen und Vorgesetzte. Auch die anderen Mitspieler lernen einen selbst auch noch von einer andren Seite her kennen.
Zum Schluss möchte ich mich bei allen Vorstandsmitgliedern für ihr grosses Engagement bedanken. Auch denjenigen Spielern, welche immer versuchen an den Spielen und Trainings teilzunehmen und den Trainern tatkräftig zur Seite stehen, möchte ich einen Dank aussprechen. Macht weiter so; wir werden versuchen, das Ruder wieder rumzureissen!
Patrick Joray, Trainer 1. Mannschaft
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