Montag, 20. Mai 2019

„Chläusi-Cup 2019“

FC Lupol vs. Feierabendverkehr 1-0
FC Kapo ZH vs. FC Lupol 4-1
D. Wyrsch*

Der FC Lupol kämpfte sich in diesem Jahr den umständlichen Weg durch den Feierabendstau nach Greifensee frei, damit die im letzten Jahr, auf der altehrwürdigen Allmend, sehr unglücklich verlorene „Chläusi-Cup-Trophäe“ gegen die Kapo ZH wieder in die alte Heimat verbracht werden konnte. Den Kampf gegen die Blechboliden gewann man souverän, das Unterfangen gegen die Zürcher misslang jedoch auf ganzer Linie.

Die ersten zehn Minuten waren geprägt vom beidseitigen Abtasten. Keiner riskierte zu viel, um nicht unnötig in Bedrängnis oder gar in Rückstand zu geraten. Die Zürcher übernahmen in der Folge das Spieldiktat, erhöhten stetig den Druck und kamen zu diversen hochkarätigen Chancen. Die meisten dieser entschärfte die neuformierte und sehr junge Defensive der Luzerner oder der am Abend überragend spielende Schlussmann Garattoni. Durch zwei Unachtsamkeiten geriet man jedoch zwischen der 25. und 30. Spielminute mit 2-0 in Rückstand. In der 35. Minute tankten sich jedoch die Luzerner gekonnt auf der linken Aussenbahn in die gegnerische Hälfte. Dort enteilte der pfeilschnelle Stürmer Fischer der Zürcher Hintermannschaft und überlistete den gegnerischen Torwart eiskalt via Innenpfosten zum eher schmeichelhaften Anschlusstreffer.

Nach der kritischen Pausen-Analyse des Coaches wurden im Hinblick auf die kommende Schweizermeisterschaft tüchtig rotiert, neue Kräfte eingesetzt und auf die dringend nötigen Impulse gehofft. Ein spürbarer Effekt blieb leider aus und die sehr starken Zürcher Kollegen dominierten das Spiel nach Belieben und erhöhten das Skore bis zum Ende auf 4-1. Nur dank des mehrmals mirakulös einschreitenden Luzerner-Goalies, konnte eine Kanterniederlage verhindert werden.

Im Hinblick auf die kommende Schweizermeisterschaft in Solothurn muss sich noch vieles bewegen, damit man sich auch heuer wieder in den erlauchten Kreis der Aufstiegsaspiranten zählen kann. Ich bin jedoch absolut guter Dinge, dass für diese Mission die richtigen Worte und Taten des Trainergespanns Joray/Fässler folgen werden.
Viel Glück in Solothurn und hopp Lozärn!

FC Lupol: Garattoni, Kerber (22. Kunz), Haas (36. Mirakaj), Zeder, Gisler (36. N. Heer), Lipp, Joray (15. Hasler), Stadelmann, Baur, Fischer (47. Meisterhans), Mühlebach (36. Peyer).


*Name der Redaktion bekannt! ;-)

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