FC Kapo ZH vs. FC Lupol 4-1
D.
Wyrsch*
Der FC Lupol kämpfte
sich in diesem Jahr den umständlichen Weg durch den Feierabendstau nach
Greifensee frei, damit die im letzten Jahr, auf der altehrwürdigen Allmend,
sehr unglücklich verlorene „Chläusi-Cup-Trophäe“ gegen die Kapo ZH wieder in
die alte Heimat verbracht werden konnte. Den Kampf gegen die Blechboliden
gewann man souverän, das Unterfangen gegen die Zürcher misslang jedoch auf ganzer
Linie.
Die
ersten zehn Minuten waren geprägt vom beidseitigen Abtasten. Keiner riskierte zu
viel, um nicht unnötig in Bedrängnis oder gar in Rückstand zu geraten. Die
Zürcher übernahmen in der Folge das Spieldiktat, erhöhten stetig den Druck und
kamen zu diversen hochkarätigen Chancen. Die meisten dieser entschärfte die neuformierte
und sehr junge Defensive der Luzerner oder der am Abend überragend spielende
Schlussmann Garattoni. Durch zwei Unachtsamkeiten geriet man jedoch zwischen
der 25. und 30. Spielminute mit 2-0 in Rückstand. In der 35. Minute tankten
sich jedoch die Luzerner gekonnt auf der linken Aussenbahn in die gegnerische
Hälfte. Dort enteilte der pfeilschnelle Stürmer Fischer der Zürcher
Hintermannschaft und überlistete den gegnerischen Torwart eiskalt via
Innenpfosten zum eher schmeichelhaften Anschlusstreffer.
Nach
der kritischen Pausen-Analyse des Coaches wurden im Hinblick auf die kommende
Schweizermeisterschaft tüchtig rotiert, neue Kräfte eingesetzt und auf die
dringend nötigen Impulse gehofft. Ein spürbarer Effekt blieb leider aus und die
sehr starken Zürcher Kollegen dominierten das Spiel nach Belieben und erhöhten
das Skore bis zum Ende auf 4-1. Nur dank des mehrmals mirakulös einschreitenden
Luzerner-Goalies, konnte eine Kanterniederlage verhindert werden.
Im
Hinblick auf die kommende Schweizermeisterschaft in Solothurn muss sich noch
vieles bewegen, damit man sich auch heuer wieder in den erlauchten Kreis der
Aufstiegsaspiranten zählen kann. Ich bin jedoch absolut guter Dinge, dass für
diese Mission die richtigen Worte und Taten des Trainergespanns Joray/Fässler folgen
werden.
Viel
Glück in Solothurn und hopp Lozärn!
FC Lupol: Garattoni, Kerber (22. Kunz), Haas
(36. Mirakaj), Zeder, Gisler (36. N. Heer), Lipp, Joray (15. Hasler),
Stadelmann, Baur, Fischer (47. Meisterhans), Mühlebach (36. Peyer).
*Name
der Redaktion bekannt! ;-)
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